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Ganz im traditionellen Stil der berühmten Wiener Neujahrskonzerte eröffnete das Symphonische Salonorchester Ingolstadt das Jahr 2008 mit einem bunten Strauß von Kompositionen des Walzerkönigs Johann Strauß. Auf dem Programm standen Walzer und Märsche, Polkas und Galoppe und viele andere Tänze der Strauß-Dynastie, des weiteren noch Ausschnitte aus der Operette „Der Carneval in Rom“ von Johann Strauß.
Mehr als ein halbes Jahrhundert lang hat Johann Strauß Sohn nicht nur seine Heimatstadt Wien, die Reichshaupt- und Residenzstadt der Habsburgermonarchie im Zentrum Europas, sondern die ganze Welt mit seinen kunstvoll gestalteten, klangvollen Walzern, Polkatänzen, Quadrillen und Märschen fasziniert. Ab dem Jahre 1871 wendete Johann Strauß sein Interesse der Komposition von Operetten und sogar einer komischen Oper zu und vollendete neben seinen mehr als 500 Instrumental-Kompositionen auch sechzehn Bühnenwerke. Abgesehen von der „Fledermaus“ und dem „Zigeunerbaron“ gerieten die anderen Operetten zu Unrecht in Vergessenheit. „Der Carneval in Rom“ ist Strauß´ zweite Operette, die 1873 im „Theater an der Wien“ uraufgeführt wurde; sie ist eine der zwei Operetten, in denen Johann Strauß durch sein musikalisches Genie den ganzen Zauber und den Flair Italiens und des Karnevals erstehen lässt. Der Süden als das ersehnte Ziel der Künstler aus dem Norden wird in Johann Strauß´ Komposition in musikalisch virtuos gestalteten Ensembleszenen, Liedern, Arien und Duetten umgesetzt.
Die Gesangspartien übernehmen die Sopranistin Beata Marti und der Tenor Bernhard Hirtreiter.
ist auf den internationalen Konzertpodien ein gern gesehener Gast. So sang sie in der Berliner Philharmonie Mendelssohns „Elias“, gastierte 2002 mit dem Mozart „Requiem“ in Verona, mit dem „Messias“ in Turin und gestaltete 2003 Haydns „Jahreszeiten“ im Wiener Musikvereinssaal. Mit großer Leidenschaft und Freude widmet sich die Künstlerin auch populären Programmen, der leichten Muse und der Operette. Eine Tournee mit einem Johann Strauß-Programm führte sie 2005 nach Spanien und Portugal.
war zehn Jahre lang Mitglied der Formation „Die Jungen Tenöre“, die sich weit über Deutschlands Grenzen einen Namen gemacht haben. Im November 2006 begann er seine Solokarriere. Bernhard Hirtreiter ist sowohl in der E- als auch in der U-Musik zu Hause.
Im Bild unten: Neujahrskonzert 2008 mit dem Symphonischen Salonorchester Ingolstadt

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